...Sein Engagement ist in jedem Moment zu spüren.Ein wahrhaft monumentales Werk sehr musikalisch, packend umgesetzt. Unter Einsatz aller nur denkbarer instrumentaler Kräfte entsteht da ein Brodeln und Wühlen, ein Humpeln und Marschieren, ein Schreiten, ein Schwelgen. So ein Dirigat läßt aufhorchen....
Aus: Die Presse. Titel: Der Nachwuchs musiziert. Alle Jahre wieder ein Fest des Musikgymnasiums. VON ELEONORE KRATOCHWIL (diepresse.com) 17.03.2006

„Cosi fan tutte“ 28.10.2004
Stadttheater Klagenfurt
…Wer Italien, das Meer, Neapel in der Inszenierung vermisst, findet all das im Spiel des Kärntner Sinfonieorchesters, das unter der Leitung von Guido Mancusi diesmal teilweise auf historischen Instrumenten spielt und einen vollen Klang, der voller Farben ist, erzielt.. Mancusi wählt rasche Tempi, die nie überhastet sind, er atmet mit den Sängern  und so begeistert „Soave sia il vento“ durch die Flüssigkeit und Eleganz der Phrasierung. Ein Höhepunkt ist das Rondo der Fiordiligi „Per pieta, ben mio“. Zwischen den Streichern, den Holzbläsern, den beiden Naturhörnern und Adriana Amato entwickelt sich ein sensibler Dialog, voll Spannung im Adagio und mitreißend im Allegro, der mit einem perfekten Triller der Sopranistin, die Stimmschönheit mit hervorragender Technik verbindet, endet.
Ein großer Erfolg, auch beim Publikum, das in seinen Schlussapplaus das gesamte Team mit einbezog.
„Der Neue Merker“

„Wagner Gala“   22.4., 28.4 und 30.4.2004
Stadttheater Klagenfurt
….Das Vorspiel zum „Rheingold“ mit dunklem Streicherklang und mit makelloser Intonation in den Bläsern, die Vorspiele zu den „ Meistersingern“ und zum 3. Akt „Lohengrin“ bildeten orchestrale Höhepunkte, in denen das Kärntner Sinfonieorchester, das in der Oper zuletzt Bellini und Rossini gespielt hat, eindrucksvoll die Leistungssteigerung, die in den letzten Jahren erzielt worden ist, demonstrierte…..
…..Die musikalische Leitung dieses Programms hat Guido Mancusi inne, der intensiv und erfolgreich mit den Musikern gearbeitet haben muss, mit dem Orchester einen brillanten Klang erzielte und der mit flüssigen Tempi und klarer Schlagtechnik den Sängern eine ideale Begleitung ermöglichte.
„Kleine Zeitung“

„Pique Dame“  10.2.2005
Stadttheater Klagenfurt
…………..Das Orchester unter der Leitung von Guido Mancusi setzt diese Feinheiten der Partitur, wie beispielsweise auch den Auftakt zum 3. Bild mit Verve um und lässt die slawischen Elemente, die in diesem Werk so raffiniert gestaltet sind, zu ihrem Recht kommen. Die Klangbalance war manchmal, wohl bedingt durch eine kleine Streicherbesetzung, uneben, aber die Begleitung der Sänger und des Chores folgte einer natürlichen Phrasierung………
„Kurier“

„Turandot“  16.10.2004
Stadttheater Klagenfurt
……….Der Dirigent Guido Mancusi erreicht vom Kärntner Sinfonieorchester einen kompakten Klang, der die Sänger nie übertönt. Die Spannbreite der Partitur, die ja vom Belcanto bis zu Anklängen an Strawinsky reicht, wird überzeugend wieder gegeben, durch raffinierte Temporückungen ein lebendiges Klagbild erzielt.
Das kommt natürlich den 3 Sängern der Hauptpartien zugute, die die technischen Anforderungen ihrer Partien nicht nur bewältigen, sondern auch differenziert gestalten können………….

 

Eine Auswahl der Rezensionen:

„Guido Mancusi hatte das in voller Besetzung angetretene Orchester und die glitzernde Partitur konsequent im Griff...“
„Fledermaus“, Coburger Tagblatt, 1995

„...nur erfreuliche Töne vernahm man aus dem Orchestergraben, handfestes Kolorit ebenso wie schmelzende Streicher“
„Fledermaus“, Fränkischer Kurier, 1995

„...die Leistung von Guido Mancusi, der absolute Präzision nicht mit eiserner Hand, sondern mit kalkulierten Impulsen und kompromißlos klarer Schlagtechnik herstellte“
„Don Giovanni“, Coburger Tagblatt, 1995

„...vor allem aber gelang Maestro Mancusi eine durchdachte Klangfarbenregie im Orchester“
„Lohengrin“, Süddeutsche Zeitung, 1995

„Der Dirigent Guido Mancusi waltete bei sämtlichen Werken souverän und überschauend am Pult, wobei Impulsivität Hand in Hand ging mit gestalterischer Ausstrahlung“
Konzert, Coburger Tagblatt 1996

„Die Szenen der Aida kostete Mancusi dynamisch und agogisch bis zur Neige aus. Dabei nahm er das Orchester fast bis zur Unhörbarkeit zurück.“
„Aida“, Fränkischer Kurier, 1996

„Mit absoluter Sicherheit führte Mancusi die Interpreten, forderte und bekam Expressivität, aber er hielt das Ensemble auch keineswegs zurück, wenn es um die orchestralen Eruptionen der Partitur ging.“
„Otello“, Coburger Tagblatt, 1997

Elegant und überlegen erlebte man am Pult Guido Mancusi, der der Partitur Millöckers ganz neue Dimensionen Erschloß, da er sie phrasierungsmäßig „durchforstet“ hatte und so für einen stets transparenten Orchesterklang sorgte“
„Bettelstudent“, Niederösterreichischen Nachrichten, 1997

„Mancusi beherrschte das gesamte Operngeschehen, hatte den „Klangkörper“ fest im Griff, trieb voran, zügelte wenn nötig und korrigierte energisch.“
„Cavalleria - Pagliacci“, Opernwelt, 1997

„Das Orchester und die Chöre wurden von ihm zu dynamischen, spannungsgeladenen Leistungen hingerissen.“                                  „Lustige Weiber“, Opernhaus Kiel, 1998

„Nicht nur die kleinste Abweichung zwischen Bühne und Graben gestattete Mancusi. Stets hielt er die Fäden fest in der Hand und führte die Solisten ohne sie in ihrer Partie einzuengen.“
„Il Barbiere di Seviglia“, Kurier Wien, 1998

„Ein wundervolles Klangerlebnis bei Dukas´ Zauberlehrling/.../die Ballettoper ‚El Amor brujo‘ war prägnant gearbeitet und bestach durch musikalische Exaktheit.“
Konzert, Tageszeitung Budapest, 1998

„Mit ihrem Musikchef Guido Mancusi haben die Festspiele einen guten Griff getan. Schon das ‚unmodern‘ ruhende Zeitmaß der Ouvertüre nahm für ihn ein/.../so imponierte auf jeden Fall die Konsequenz mit der er sein musikalisches Konzept durchzog.“
„Die Hochzeit des Figaro“, Die Presse Wien, 1999

„Das Vergnügen an der Musik kommt in erster Linie vom Orchester unter Guido Mancusi, der schön zwischen einem brilliantem Mozartstil und elegantem Strauß pendelt.“
Konzert, Der Standart Wien, 1999

„...eine besondere interpretatorische Stärke Mancusis scheinen  Aufbau und Steigerung leidenschaftlicher und dramatischer Szenen zu sein...“
„Madama Butterfly“, Kurier Wien, 2001



“Lustige Witwe”; The New Israeli Opera – Tel Aviv (Israel) 2004

Ma´Ariv, Jerusalem „Brilliante Telenovela“
/…das Publikum geht mit einem Lächeln aus dem Haus, da es eine Dosis an süssen Melodien und schöner Kulisse mitgenommen hat. Viel von dem Vergnügen ist dem stilsicherem und fliessendem Dirigat von Guido Mancusi zu verdanken, der in Wien studiert hat und aufgewachsen ist und Mitglied der Wiener Sängerknaben war…/
/…Mancusi hat die Sänger gut unterstützt und hat die Musik zu vollem Leben erweckt…/
Diese Produktion ist brillant, sie zaubert ein Lächeln das einem drei Stunden von der Realität fernhält.
Ora Binur

Yedioth Ahronoth, Tel Aviv        „Was für ein grossartiger Kitsch“
Der ganze Abend schmeckt wie ein süsser Apfelstrudel plus Schlagobers plus Kirsche, man unterhält sich sehr gut. Auch die Musik ist ungewohnt süsslich, aber was solls. Im Vergleich mit der Knesseth ist es besser sich diese Operette anzuhören als Übertragungen aus dem Parlament, die oft einer traurigen Operette ähneln.
Neben den sehr guten Sängern…/  /…ist die Überraschung des Abends der junge in Neapel geborene österreicher Guido Mancusi, der die Musik energetisch mit wiener Esprit fliessen lässt.
Hanoch Ron


Ha´aretz, Tel Aviv                „Eine zu lange Witwe“
/…Gottseidank war da der impulsive Dirigent Guido Mancusi, der den Dialogschweren Abend rettete. Nicht immer waren Ensemble und Orchester zusammen, was sicher auch an der stümperhaften Regie gelegen hat, waren doch viele Sänger weit hinten gestellt…/  /…Bei ihm erinnerte man sich das Lehár und  Puccini befreundet waren. Das Orchester klang opulent, Sänger waren nur im vorderen Bühnendrittel zu hören. Ansonsten stimmte die Balance…/
Chitron Chagay


Jerusalem Post, Jerusalem    „Opernkritik zu Die Lustige Witwe”

/… Das Israel Symphony Orchestra „Rishon Lezion“, geleitet von Guido Mancusi, spielte mit Energie, Lebenslust und Schwung, nahm die im Überfluss vorhanden seienden „Schmalztöpfe“ ernst, und übertrug dadurch die leicht-herzliche Atmosphäre der Operette.
Ury Eppstein




Übersetzung aus dem Hebräischen: Irit Cohen und Merav Tenenbaum, New Israeli Opera 2004

Periodico de Castilla y León, Burgos        “Die Feinheiten des Saisonendes”

/…aber das einspringen von Guido Mancusi, Chef d´orchestre in Klagenfurt und dem Pianisten Boris Giltburg, liessen für diesen Abend einen besonderen musikalischen Reichtum zwischen Interpreten und Komponisten erahnen…//…die grossartigen Darsteller des zweiten Teiles waren der Dirigent Guido Mancusi mit, wie man meinen könnte „seinem“ Orchester.
Die Symphonische Dichtung „Les Preludes“ von Liszt aufwühlend in ihren lyrischen Passagen und teilweise auch sehr romantisch, aber nie pathetisch, sehr sauber herausgearbeitet auch im kleinsten Detail. …../
Raoul Jimenez


Übersetzung aus dem Spanischen: Jesús Castro Arévalo, Orq.Sinf.de Castilla y León 2004


Das Orchester, Budapest    „Zaubernde Atmosfäre am Schluss“

/…Guido Mancusi hat fast tänzelnd dirigert, mit seinen Gesten eine mitreissende Energie ausdrückend, auf die das MÀV immer mit grösster Konzentration in den verschiedenen Charakteren der Stücke gefolgt ist.
So auch im Dialog mit dem Cellisten Csábá Onczay, meisterhafter Interpret von Haydns D-Dur Konzert, eine fast angenehme Wanderung durch das Panorama verschiedener Stile. Mancusi setzte sich am Anfang mit Strauss´ Metamorphosen auseinander. Seine gefühlvolle und erlesene Interpretation hat den tragischen Charakter des Werkes hervorgehoben.
Die etwas zu schnell gewählten Tempi bei Haydns Sinfonia „il distratto“ haben manches Detail geschwächt, taten aber dem Witz des Werkes keinen Abbruch. So auch im fliessenden Ablauf von Mancusis eigener Komposition „Konzert für Orchester“, ein unterhaltsames Stück mit mächtigen Motiven, die manchmal zu sehr an John Williams´ Kompositionsstil erinnern.
Katalin Fittler

Übersetzung aus dem Ungarischen: Gábor Feny?, MÀV Szimfonikus Zenekar 2004